Emmrichs Reli-Stunde

Gedanken zu dem, was uns unbedingt angeht

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von Dario M.

Ich lief schon seid einigen Stunden durch den Wald, immer weiter, versunken in Gedanken, bis auf einmal ein großes Hauskomplex in Sichtweite trat, mich aus meinen Tiefen Gedankengängen riss und in mir das Interesse weckte nach zu schauen was es denn für ein Haus sei. Ich kam immer näher und nach einigen Metern erkannte ich ein Schild, mit der Aufschrift: „Hotel Umkehr“. Ich war sehr müde und angeschlagen von dem langen Weg und beschloss mich dort auszuruhen. Als ich in das Hotel tratt, ging ich zur Rezeption, buchte ein Zimmer, und es fielen mir komische Namen auf in den Fächern der Schlüssel, drei Regale mit den Aufschriften „Vergangenheit“ „Zukunft“ und „Gegenwart“. Darunter die Schlüssel mit den Namen der Räume. Ich Checkte ein und wurde von dem Herrn der Rezeption zur Etage „Vergangenheit“ geführt. Am Anfang des Flures waren anscheinend Kinderzimmer, sie sahen bunt verspielt aus und voller Kinderspielsachen. Einige davon kamen mir aus meiner persönlichen Kindheit bekannt vor! Die Namen der Zimmer, waren „Jahr..“ und einer Zahl aufsteigend nach den Zimmern. Die zweite Etage „Gegenwart“ des Hotels, machte mir Angst. Es waren normale Räume und Türen, jedoch mit meinen Namen als Aufschrift der Zimmer, der Name meiner Familie meiner Freundin und meinen Freunden. In der dritten Etage die sich „Zukunft“ nannte, fand ich räume vor, ohne Aufschrift, ohne jegliche Kennzeichnung. Nachdem wir den ganzen Flur gegangen sind, gab der Mann der Rezeption mir drei Schlüssel. Der eine mit der Aufschrift „Vergangenheit“ der zweite „Gegenwart“ und der dritte „Zukunft“. Er gab mir noch einen Hinweis und sagte: „Mit dem jeweiligen Schlüssel, lassen sich alle Zimmer öffnen, sie können ihr Zimmer frei wählen“ und verschwand mit einem „Gute Nacht“ wieder nach unten. So wie ich bin machte ich mir Gedanken in welches Zimmer ich jetzt gehen sollte. Also schnupperte ich zuerst auf der Etage „Vergangenheit“ in das Zimmer „6. Lebensjahr“, das Zimmer sah Haar genauso aus, wie mein damaliges Zimmer aus dieselben Spielsachen, dasselbe Bett. Es Dämmerte mir immer mehr das die Räume alles etwas mit meinen verschiedenen Lebensabschnitten zu tun hat. Um dies zu bestätigen ging ich auf die Etage „Gegenwart“. In einem der Räume und zwar der Raum „Sarah“, der Name meiner Freundin, sah genauso aus wie ihr Raum. Nun war mir defenitiv klar, dass alle diese Räume was mit meinem Leben zu tun haben. Nun ging ich auf die Letzte Etage „Zukunft“ nahm den Schlüssel und machte eine von zweien Türen auf, beide ohne Aufschrift. Es war ein Raum, den ich nicht kannte, es kam mir nichts bekannt vor, es stand noch ein Fernseher im Raum, mit einem Zettel dran, worauf stand „Sei dir sicher ob du das sehen oder selbst erleben willst“. So wie ich bin machte ich mir Gedanken, ring um mich ob ich den Fernseher anschalten solle doch nicht. Ich entschied mich dagegen, ging nach unten, gab die drei Schlüssel ab und verabschiedete mich. Ich ging meinen Weg fort und entschloss meine Zukunft selbst zu gestalten, selbst meinen Weg den ich gehen werde herauszufinden wo er mich hinführt. Zudem regt er mich an, in meiner Zukunft aufzupassen, Fehler zu vermeiden die ich in meiner Vergangenheit gemacht habe sowie auch noch in der Zukunft. Ich ging fort, wieder in Gedanken und warf kein Blick mehr zurück, sondern schaute nur Vorraus in meine Zukunft. Das Hotel öffnete mir die Augen.

Geschrieben von axel57

Januar 20, 2009 um 1:44

Veröffentlicht in Erzähltexte, Religiöse Symbole, wer bin ich?

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