Emmrichs Reli-Stunde

Gedanken zu dem, was uns unbedingt angeht

Das Buch Hiob

Hinterlasse einen Kommentar »

von Anika Zinke

In dem Buch Ijob geht es um einen Mann (job), welcher von Gott- nach einem Gespräch mit dem Teufel – auf eine Glaubensprüfung gestellt wird und somit großes Leid erfahren muss.

Er lernt das Anklagen   (sich selbst, aber auch  Gott) mit der Frage, warum ihm, einen immer Gottesfürchtigen Menschen so etwas passiert. Den Rest des Beitrags lesen »

Geschrieben von axel57

Juni 25, 2009 um 6:16

Dona nobis pacem

Hinterlasse einen Kommentar »

Dona nobis pacem

a.      Dona nobis pacem, pacem. 
        Dona nobis pacem. 
b.      Dona nobis pacem. 
        Dona nobis pacem. 
c.      Dona nobis pacem. 
        Dona nobis pacem.

Dona nobis pacem- heißt ins Deutsche übersetzt: Gib uns Frieden. Ein Wunsch, fast wie ein Schrei, der mal lauter mal leiser die Welt erschüttert und dennoch oft ungehört verhallt. Immer aber erst am Rande einer Katastrophe den Menschen entfährt. Der vorliegende Kanon zu drei Stimmen entstammt dem Werk „missa dona nobis pacem“ also einer Messe des Musik-Professors Ernst Pepping von 1948. In Berlin lebend hatte er dort die Erfahrungen einer völlig zerstörten Stadt vertont.

Dazu heißt es in einem anderen Text:Das Hauptwerk dieser Einspielung, die Missa Dona nobis pacem erschien im November 1948 in Berlin. In einer Zeit und an einem Ort also, welche die Katastrophe der deutschen Geschichte für jedermann hautnah spüren ließen: Zerstörung der Stadt, äußere Not, aufkeimendes Schuldbewusstsein, Befürchtungen einer neuerlichen kriegerischen Auseinandersetzung zwischen den West-Alliierten und der Sowjetunion, Isolationsangst, die nur durch die von englischen und amerikanischen Flugzeugen aufrechterhaltene sogenannte �Luftbrücke� gemildert wurde.

Die Wirkung dieser programmatisch betitelten Messe war eindeutig. Das in seiner eindringlichen, alles andere als gefälligen Tonsprache erschütternde Werk schien all das zu bündeln, was die Menschen in dieser schwierigen Situation bewegte. In den Rezensionen, die sich mit den Uraufführungen der Spandauer Kantorei am 17. und 18.November 1948 unter Gottfried Grote beschäftigten, hieß es �…Hier wird das Erlebnis der Gegenwart auf die Worte des alten lateinischen Messetextes von einem der wenigen wirklich Berufenen in erschütternden Klang umgesetzt�, oder �…In der unorthodoxen Art, mit der hier der lateinische Messetext von den unbegleiteten Stimmen gesungen wird, ist die Fragwürdigkeit einer aus den Fugen geratenen Welt beschrieben.“

Geschrieben von axel57

Februar 8, 2009 um 6:59

O, du fröhliche

Hinterlasse einen Kommentar »

O du fröhliche, o du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit!
Welt ging verloren, Christ ist geboren:
Freue, freue dich, o Christenheit!

O du fröhliche, o du selige,
Gnaden bringende Osterzeit!
Welt lag in Banden, Christ ist erstanden:
Freue, freue dich, o Christenheit!

O du fröhliche, o du selige,
Gnaden bringende Pfingstenzeit!
Christ unser Meister, heiligt die Geister:
Freue, freue dich, o Christenheit!

Ursprünglich wurde o, du fröhliche von einem Mann getextet, der  nach einer Typhus -Erkrankung 4 seiner 7 Kinder verlor.Er gründete daraufhin ein Waisenheim für verwahrloste Kinder, für die er 1816 das Lied komponierte.Die eigentliche Textfassung entstand durch einen Gehilfen von Johannes Daniel Falk erst nach dessen Tod  182. Holzschuher übernahm nur die erste Strophe von Falk und textete die beiden anderen in ihrer bis heute gesungenen Fassung.

Vergleichen wir die beiden Fassungen, so wird schnell klar, dass Falk das Lied als Hymne für die 3 wichtigsten christlichen Feste verfasst hatte. Zum reinen Weihnachtslied wurde es erst 1829 durch seinen Gehilfen.

O du fröhliche, o du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit!
Welt ging verloren, Christ ist geboren:
Freue, freue dich, o Christenheit!

O du fröhliche, o du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit!
Christ ist erschienen, uns zu versühnen:
Freue, freue dich, o Christenheit!

O du fröhliche, o du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit!
Himmlische Heere jauchzen Gott Ehre:
Freue, freue dich, o Christenheit!

Geschrieben von axel57

Februar 8, 2009 um 6:43

Tochter Zion

Hinterlasse einen Kommentar »

Tochter Zion, freue Dich, jauchze laut, Jerusalem!

Sieh, Dein König kommt zu dir, ja, er kommt, der Friedefürst

Tochter Zion, freue Dich, jauchze laut, Jerusalem!

Hosianna, Davids Sohn, sei gesegnet deinem Volk!

Gründe nun dein ewges Reich, Hosianna in der Höh!

Hosianna, Davids Sohn, sei gesegnet deinem Volk!

Hosianna, Davids Sohn, sei gegrüßet, König mild!

Ewig steht Dein Friedensthron, du des ewgen Vaters Kind.

Hosianna, Davids Sohn, sei gegrüßet, König mild!

Dies ist ein typisch evangelisches Weihnachtslied. In der katholischen Weihnachtsliturgie fehlt es. In der jetzigen Form entstand es erst im 19.Jahrhundert (1826 durch Pfr. Friedr. Heinr. Ranke)

Händels Musik ist allerdings viel älter und stammt aus dem Jahr 1747. Es ist Teil der oper Judas Makabäus, in der Händel den Sieg der Engländer über den Freieheitskampf der Schotten vertont. Daher ist dieses Lied bis heute nicht nur ein Weihnachtslied, sondern auch in England fast im Rang einer Nationalhymne.(Jedenfalls in konservativ- nationalen Kreisen)

Tochter Zion also eine Siegeshymne.Im vorliegenden Text unseres Weihnachtslieder allerdings ist es der Sieg des Friedensfürsten, des milden Königs der Liebe, der besungen wird. Weil hier Jesus als Sohn Davids und also als Kind der Juden besungen wird, war es in der nationalsozialistischen Zeit verpönt und wurde aus den Liedsammlungen entfernt. Ob es in den Kreisen der bekennenden Kirche weiterhin benutzt wurde, ist mir bislang nicht bekannt.

Geschrieben von axel57

Februar 8, 2009 um 6:10

Fröhlich soll mein Herze springen

Hinterlasse einen Kommentar »

Fröhlich soll mein Herze springen
dieser Zeit, da vor Freud’ alle Engel singen.
Hört, hört, wie mit vollen Chören
alle Luft laute ruft: Christus ist geboren.

Heute geht aus seiner Kammer
Gottes Held, der die Welt reißt aus allem Jammer.
Gott wird Mensch dir, Mensch, zugute,
Gottes Kind, das verbind’t sich mit unser’m Blute.

Sollt’ uns Gott nun können hassen,
der uns gibt, was er liebt, über alle Maßen?
Gott gibt, unser’m Leid zu wehren,
seinen Sohn aus dem Thron seiner Macht und Ehren.

Er nimmt auf sich, was auf Erden
wir getan, gibt sich dran, unser Lamm zu werden,
unser Lamm, das für uns stirbet
und bei Gott für den Tod Gnad’ und Fried’ erwirbet.

Nun er liegt in seiner Krippen,
ruft zu sich mich und dich, spricht mit süßen Lippen:
„Lasset fahr’n, o liebe Brüder,
was euch quält; was euch fehlt, ich bring’ alles wieder.“

Ei, so kommt und laßt uns laufen,
stellt euch ein, groß und klein, eilt mit großem Haufen!
Liebt den, der vor Liebe brennet;
schaut den Stern, der euch gern Licht und Labsal gönnet.

Die ihr schwebt in großem Leide,
sehet, hier ist die Tür zu der wahren Freude;
faßt ihn wohl, er wird euch führen
an den Ort, da hinfort euch kein Kreuz wird rühren.

Wer sich fühlt beschwert im Herzen,
wer empfind’t seine Sünd’ und Gewissensschmerzen,
sei getrost: hier wird gefunden,
der in Eil’ machet heil die vergift’ten Wunden.

Text: Paul Gerhardt (1653) Weise: Johann Crüger (1653)

Wer weiß heute noch, wer Paul Gerhardt war? Und wer kennt heut noch den Walzer? Ein Lied also vom bedeutensten evangelischen Liederschreibers überhaupt. Eins im 4 Viertel Takt. So festlich beschwingt wie es der langsame Walzer gern mag.So ist einem Text, der nicht nur die Höhen des Lebens anspricht, eher deren tiefe Täler, eine sanft schwingende Musik unterlegt, bei der wir das Schwere vergessen: Kein Wunder, denn die Arznei all unserer leiden ist geboren.Der Heiland…also der, der die Menschen und die Welt heil , gesund macht. Ein Anlass zur Freude auch noch heute?

Geschrieben von axel57

Februar 8, 2009 um 5:47

Es ist ein Ros entsprungen

Hinterlasse einen Kommentar »

Volkslied aus dem 16. Jahrhundert


1. Es ist ein Ros entsprungen
Aus einer Wurzel zart.
Wie uns die Alten sungen,
Aus Jesse kam die Art
Und hat ein Blümlein bracht,
Mitten im kalten Winter,
Wohl zu der halben Nacht.2. Das Röslein das ich meine,
Davon Jesaias sagt:
Maria ist’s, die Reine,
Die uns das Blümlein bracht.
Aus Gottes ew’gen Rat
Hat sie ein Kind geboren
Wohl zu der halben Nacht.3. Das Bümelein so kleine,
Das duftet uns so süß,
Mit seinem hellen Scheine
Vertreibt’s die Finsternis.
Wahr’ Mensch und wahrer Gott,
Hilf uns aus allem Leide,
Rettet von Sünd’ und Tod.4. O Jesu, bis zum Scheiden
Aus diesem Jammertal
Laß Dein Hilf uns geleiten
Hin in den Freudensaal,
In Deines Vaters Reich,
Da wir Dich ewig loben.
O Gott, uns das verleih.
 Den Rest des Beitrags lesen »

Geschrieben von axel57

Februar 8, 2009 um 5:10

Hinterlasse einen Kommentar »

von Dario M.

Ich lief schon seid einigen Stunden durch den Wald, immer weiter, versunken in Gedanken, bis auf einmal ein großes Hauskomplex in Sichtweite trat, mich aus meinen Tiefen Gedankengängen riss und in mir das Interesse weckte nach zu schauen was es denn für ein Haus sei. Ich kam immer näher und nach einigen Metern erkannte ich ein Schild, mit der Aufschrift: „Hotel Umkehr“. Ich war sehr müde und angeschlagen von dem langen Weg und beschloss mich dort auszuruhen. Den Rest des Beitrags lesen »

Geschrieben von axel57

Januar 20, 2009 um 1:44

Veröffentlicht in Erzähltexte, Religiöse Symbole, wer bin ich?

Getaggt mit ,

Hotel Umkehr (J.E)

Hinterlasse einen Kommentar »

Es war eine Nacht, wie jede andere auch, ich lief durch den Wald um nach Hause zu gelangen. Auf dem Weg nach Hause wurde es dunkler und dunkler, der Weg war kaum noch zu erkennen. Meine schlimmste Befürchtung wurde war, ich verlief mich und wusste nicht wo ich hin lief. Mein ganzer Körper zitterte, ich hatte angst. Während ich lief, dachte ich an die ganzen Sachen die ich bis jetzt verbockt hatte und wie viel schlimmes ich schon anderen Menschen zugefügt hatte. Ich war so in meine Gedanken vertieft das ich nicht mehr auf dem Weg achtete, bis ich schließlich am anderen Ende Licht sah. Den Rest des Beitrags lesen »

Geschrieben von axel57

Januar 19, 2009 um 6:57

Veröffentlicht in Erzähltexte, Religiöse Symbole, wer bin ich?

Getaggt mit ,

Hotel Umkehr (N.B)

Hinterlasse einen Kommentar »

von Nadine B


Ich hatte eine lange, anstrengende Reise hinter mir, als ich an dem Hotel ankam. Alles, was ich wollte, war schlafen. Zwar kam mir das Hotel schon von außen sehr suspekt vor; das war mir in diesem Moment allerdings egal – ich war hundemüde und war froh, wenn ich ein Bett bekam. Also ging in das Hotel rein und an die Rezeption. Den Rest des Beitrags lesen »

Geschrieben von axel57

Januar 18, 2009 um 11:38

Veröffentlicht in Erzähltexte, Religiöse Symbole, wer bin ich?

Getaggt mit ,

Durchhaltevermögen (Erlebnisse im Hotel Umkehr)

Hinterlasse einen Kommentar »

von Sebastian St.

Es war ein weiter und teils schwerer Weg, den ich ging, bis ich zu einem Hotel
gelangte, welches den  außergewöhnlichen und nicht gerade einladenden Namen "
Umkehr" trug. Ich überlegte eine Zeit, ob ich mir in diesem Hotel wirklich ein
Zimmer nehmen sollte, aber entschloss mich, vielleicht auch mit Neugier, doch
dort für eine Nacht zu bleiben.
Ich betrat die Eingangshalle des Hotels, welche von außen viel kleiner
erschien, als ich sie nun vorfand. Den Rest des Beitrags lesen »

Geschrieben von axel57

Januar 18, 2009 um 11:36